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Bitcoin Trend: Wie steigt man am besten ein?

Bitcoin Trend: Wie steigt man am besten ein?

Zuletzt geändert am 14.01.2021 14:05 Uhr von Angie Pörsch
Bitcoin Trend: Wie steigt man am besten ein?
Ein Kurshoch scheint das nächste zu jagen und die Nachrichten vom explodierenden Bitcoin-Wert reißen einfach nicht ab. Geht es global auch wirtschaftlich vielen Branchen dieses Jahr ganz gehörig an den Kragen, so erfreut sich der Handel mit digitalen Währungen in der Krise offensichtlich enormen Zulaufs. 

Mehr denn je setzen die Menschen auf alternative Anlageformen, da die seither so zukunftssicheren Sparverträge und Festgeldkonten aufgrund der historisch niedrigen Zinsen schlichtweg nichts mehr einbringen. Und nicht nur das – die Inflationsrate sorgt sogar für sukzessiven Wertverlust unseres Geldes. Da ist es an der Zeit zu handeln und in Märkte zu investieren, die bessere Gewinnaussichten bieten. Und so sind auch viele Privatpersonen aktiv geworden und agieren inzwischen fleißig mit Bitcoin und Co. 

Der Einstieg ist im Grunde viel unkomplizierter, als man denken möchte. Man braucht dafür weder Finanzprofi zu sein, noch im Stundentakt die aktuellen Kurse zu checken. Wer sich selbst gar nicht aktiv einbringen möchte, kann sein Vermögen sogar komplett in die Hände eines Krypto-Brokers geben, der die Arbeit übernimmt.

Daneben gibt es inzwischen auch auf künstlicher Intelligenz basierende Software, sogenannte Krypto Roboter, wie beispielsweise Bitcoin Trader. Diese werden mit einigen Daten gespeist, analysieren das Geschehen am Kryptomarkt und führen daraufhin Käufe und Verkäufe im Namen des Kunden aus. Viele Anleger haben bereits mit Bitcoin Trader Erfahrungen gemacht. 

Wie funktioniert der Bitcoin eigentlich?
Währungen wie der US-Dollar oder Euro, die von Zentralbanken ausgegeben und gesteuert werden, sind in greifbaren Scheinen und Münzen im Umlauf. Im Vergleich dazu existiert Kryptogeld lediglich in Form eines verschlüsselten Codes. Wer diesen vorliegen hat, besitzt auch die damit verknüpfte Menge Währung. 
Der Bitcoin ist nicht nur der bekannteste Vertreter von digitalen Währungen, sondern war auch der erste, der 2009 eingeführt wurde. Inzwischen gibt es Tausende von Kryptowährungen, in unseren Breitengraden sind vor allem Namen wie Ether, Litecoin, Ripple oder DASH gängig. 
Um überhaupt erst zu entstehen, wird der Bitcoin „geschürft“, wobei die Minen sich in riesigen Rechenzentren rund um den Globus befinden und Tag und Nacht komplexe Rechenaufgaben lösen, um die erwähnten verschlüsselten Codes zu generieren. Jede neu geschaffene Menge Bitcoin ist direkt in Umlauf und kann gehandelt werden. Jeder Vorgang wird dabei in einer Art digitalem Kassenbuch festgehalten, und zwar ebenfalls in Form von Codierungen. Aufgebaut ist dieses System auf der Blockchain-Technologie. 
Bevor eine Eintragung unwiderruflich hinzugefügt wird, muss sie vom ganzen Netzwerk überprüft und bestätigt werden, was alles in unvorstellbarer Geschwindigkeit erfolgt. Auch jede Transaktion wird auf dieselbe Art festgehalten. Das macht die Blockchain sowohl komplett transparent, als auch sehr betrugssicher, weshalb sie inzwischen auch in vielen anderen Wirtschaftsbereichen genutzt wird. 

Wie kann ich mich am Handel beteiligen? 
Vergleichbar einer Aktie ist der Wert des Bitcoins ständigen Veränderungen unterworfen. Vor allem globale politische sowie wirtschaftliche Ereignisse und Veränderungen wirken sich enorm auf seinen Kurs aus, weshalb Sie diese immer aufmerksam verfolgen sollten. Als Anleger profitieren Sie genau von diesen Schwankungen, indem Sie zu einem günstigen Zeitpunkt kaufen und nach erfolgter Wertsteigerung teurer verkaufen. 

Das Ganze passiert über Krypto-Börsen, denn digitale Währungen können nicht an den offiziellen Börsen in Tokio oder Frankfurt gehandelt werden. Um sich die ersten Bitcoins anzuschaffen ist eine Anmeldung an einer dieser Börsen erforderlich, die komplett online erfolgt. Echtgeld übertragen Sie beispielsweise per PayPal oder Kreditkarte auf Ihr Kundenguthaben, um dieses in Bitcoin einzutauschen, welche Sie im Anschluss verkaufen können. Zusätzlich brauchen Sie im Normalfall ein Wallet, eine digitale anonyme Brieftasche, in der die Codes sicher gespeichert werden. 

Die meisten Anbieter stellen mobile Apps zur Verfügung, dank derer Sie Ihre Geschäfte jederzeit im Blick haben und wenn nötig reagieren können. Praktische Tools wie Kurstabellen und dergleichen helfen gerade Einsteigern den Markt zu beobachten und kennenzulernen. Wie erwähnt kann auch der Einsatz von Krypto-Robotern oder -Brokern Sinn machen, dann gibt man das Risiko aus der Hand, kann aber auch keinen Einfluss nehmen. Auch gibt es in immer mehr deutschen Städten Bitcoin-Automaten, mithilfe derer Sie zu jeder beliebigen Zeit auf ihr Kryptokonto zugreifen und Transaktionen ausführen können. 

Welche Entwicklung wird erwartet?
Natürlich kann keiner voraussagen, wie sich der Trend weiterhin abzeichnen wird oder ob gar die Befürchtung eintritt, dass die Blase irgendwann platzt. Insofern ist mit einer Investition natürlich immer auch ein Risiko verbunden. Denn im ungünstigsten Fall kaufen Sie teuer ein und können im Anschluss nur noch zu einem niedrigeren Kurs wieder verkaufen. Man sollte daher vorsichtig herangehen und nicht direkt zu große Summen einsetzen. Ein Verlust ist immer möglich und gute Nerven sind auf jedem Fall Bedingung. 
Die Anzahl der Kryptowährungen wird auch in den kommenden Jahren kontinuierlich wachsen, selbst Banken wollen inzwischen ihre eigenen auf den Markt bringen und Facebook hat mit der Libra bereits einen großen Schritt in Richtung digitaler Zukunft getan. 
Es ist außerdem anzunehmen, dass der Bitcoin immer weiter Verbreitung als reales Zahlungsmittel in Online-Shops oder auch im örtlichen Handel findet. 

Bild-Quelle: https://unsplash.com/photos/JrjhtBJ-pGU